Gemeinderat vom 10.04.2019 TOP 3: Ergebnisse der Arbeitsgruppe Sportstätten zur Sporthallensituation am Gymnasium

Stellungnahme der Freien Wähler:

Die „Arbeitsgruppe Sportstätten“ mit den Verantwortlichen der Verwaltung, des Gymnasiums, der Realschule und der Gerbersruhschule, ist zu dem Schluss gekommen, dass eine weitere Sporthalle in der Nähe des Schulzentrums notwendig ist!

Das ist vernünftig!

Auch wir Freien Wähler stehen voll hinter dieser Planung! 

Angedachte Lösungsmöglichkeiten , wie Nutzung der Albert-Schweitzer-Turnhalle und der Kreissporthalle, Bustansfers oder Änderungen im Stundenplan, sind in unseren Augen nicht zumutbare Notlösungen!

Wir fordern deshalb die Verwaltung auf sofort und nicht erst zeitnah, was immer das auch heißt, mit der Planung zu beginnen!

Die GMS ist 2020 betriebsbereit, das heißt, wir müssen dringend einen geeigneten Standort finden und mit der Bauplanung schnellstmöglich beginnen!

Wir können nicht erst auf dem Rücken der Schüler jahrelang sogenannte Notlösungen ausprobieren!

Es muss dringend gehandelt werden!!

 

Gemeinderat vom 10.04.2019 TOP 4 : Nachnutzung  Gerbersruhschule

Stellungnahme der Freien Wähler:

Die Verwaltung schlägt vor,von einer Nachnutzung der Gerbersruhschule durch die Stadt abzusehen und die Veräußerung und Nachnutzung durch private Investoren vorzubereiten.

Die Begründung für diese Vorgehensweise ist aus Sicht der Verwaltung schlüssig: Die Kosten für eventuelle Nachnutzungen durch VHS, JuZ oder Musikschule sind hoch und dazu müssen noch der Neubau einer Sporthalle und der Umbau der Mensa finanziert werden.

– Kosten auf die wir Freien Wähler gerne verzichtet hätten! – 

Der Vorschlag der Verwaltung ist also, bei der uns allen bekannten Finanzlage der Stadt, durchaus verständlich:

Aber hier macht es sich die Verwaltung zu einfach! 

Es ist sicher leicht, dieses, für die Innenstadt so wichtige Areal, an einen privaten Investor zu verkaufen.

– Wir vermissen hier aber eine, über den Tag hinausgehende, Zukunftsvision! – 

Das Areal der Gerbersruhschule ist in unseren Augen für die Stärkung und Entwicklung der Innenstadt von immenser Wichtigkeit!Wir müssen hier innerhalb einer langfristig angelegten Perspektive handeln und uns noch einmal fragen, was uns die kulturellen Einrichtungen unserer Stadt wert sind. 

Man könnte natürlich versuchen über Auflagen und Nutzungsbindungen städtebauliche Ziele und einen Nutzen für die Allgemeinheit privatwirtschaftlich zu erreichen:

-Wir denken da z.B. An einen Ort für die Lamerdin-Stiftung, an eine bessere Unterbringung von VHS, JuZ und Musikschule, oder auch an innenstadtnahe Parkmöglichkeiten-

Wir haben allerdings große Zweifel, ob das gelingt. Missglückte Beispiele gibt es viele.

Vielleicht sollte man einen Ideenwettbewerb unter interessierten Architekten ausschreiben? Alternativ ist an dieser Stelle auch über den Einsatz eines Gestaltungsbeirates nachzudenken!

Es bieten sich hier große Chancen für die Innenstadtentwicklung! Wir dürfen sie nicht verpassen!

Zusammenfassend stellen wir deshalb den Antrag, die heutige Entscheidung zu vertagen.

Wir halten sie noch nicht für entscheidungsreif!

 


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    • 26.05.2019
    Kommunalwahl 2019